Sa. Jun 22nd, 2024

1968 beschloss die Bundeswehr, den benachbarten Truppenübungsplatz zu erweitern. Damit lag dieses kleine Dorf (es hatte damals etwa 62 Einwohner und bestand aus 13 Häusern), mitten im militärischen Sicherheitsbereich und wurde umgesiedelt. Dagegen gab es große Proteste und der Bau der neuen Schießbahn verzögerte sich um etwa 10 Jahre. Doch letztendlich mussten auch die letzten beiden Einwohner 1983 ihr Dorf verlassen. Einige Häuser wurden durch die Bundeswehr abgerissen, andere verfielen oder wurden zugenagelt. Ein paar Gebäude dienen aber auch der Bundeswehr bzw. wurden einem Pfadfinderverein zur Nutzung überlassen. Das Dorf ist heute nur durch zwei mit Schranken gesicherte Straßen zu erreichen. Ein Aushang vor Ort zeigt geplante Sperrungen an. Außerhalb der Sperrzeiten kann das Dorf besichtigt werden.

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