Mi. Jun 12th, 2024

Dieses Braunkohlekraftwerk wurde in den 1930er Jahren errichtet. Die anfängliche Leistung betrug 210 Megawatt, erzeugt von sechs Gasturbinen mit je 35 MW. In den 1940ern verlegte man von hier aus das erste HGÜ-Kabel nach Berlin, um die Hauptstadt mit Strom zu versorgen. Kriegsbedingt ging es aber nie in Betrieb.

Nach dem verlorenen 2. Weltkrieg wurden die Maschinen und Anlagen demontiert und als Reparationsleistung in die Sowjetunion verbracht.

In den 1950er Jahren wurde die Kraftwerkstechnik neu aufgebaut und erweitert. Die Gesamtleistung betrug nun knapp 400 MW, erbracht von 12 Maschinen. Zu Spitzenzeiten wurden hier 1300 Mitarbeiter beschäftigt.

1994 erfolgte die Stilllegung des Kraftwerks. Ende der 1990er fand in den nun ungenutzten Gebäuden eine Landesausstellung statt und es gab viele Ideen und Vorschläge zur Nachnutzung. Auch Führungen für Schulklassen fanden statt.

In den 2000 und 2010ern wurden die Schornsteine gesprengt und die Maschinen demontiert. Das Hauptgebäude selbst steht unter Denkmalschutz.

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